Das Ende des "Projekts 2020"

Das "Projekt 2020" in seiner ursprünglichen Form ist beendet. Viele Gründe führten dazu, doch der wichtigste Grund ist, dass die von uns zu Beginn formulierten Ziele, in der momentan vorherrschenden Verbandsstruktur nicht realisierbar sind.

°Wir wollten einen dauerhaften Unterbau für das Damen Nationalteam schaffen. 

 

°Ständige Sichtungen der Spielerinnen schon mit ca. 10 Jahren.

 

°Eine kontinuierliche Ausbildung der Spielerinnen, mit aufeinander aufbauenden Inhalten,     von Beginn bis zum Ende der Karriere im Nationalkader.

 

°Das Projekt sollte in die Vereine ausstrahlen, und den kleinen Spielerinnen eine Perspektive aufzeigen.

 

Wir begannen damit im Jahre 2010, im Rahmen der U 19 Europameisterschaft, und haben es bis heute geschafft, eine U 15, eine U 17 und eine U 20 Natio zu etablieren. Lediglich der Anschluss an das Senioren Team misslang. 

 

Es soll der Eindruck erweckt werden, dass wir, der Trainerstab des "Projekts 2020", die bisherigen Spielerinnen das Natiaonal A Teams rausschmeißen wollten, und nur mit den ganz jungen Spielerinnen des "Projekts 2020" spielen wollte. Dies war nie unser Ziel. Es sollte ein Zusammenschluss stattfinden, in dem die älteren Spielerinnen den jüngeren beim Einstieg in das internationale Spitzen Rollhockey helfen.

 

Das aktuelle Damen National Team hat ein Durchschnittsalter von über 30 Jahren, und möchte so zumindest noch die kommende WM spielen. Dies ist im Kontext unseres sterbenden Sportes schwer zu verstehen. 

 

Der zuständige Vorstand Leistungssport wollte die Situation ändern, und einen Wechsel in der Spitze der Teamleitung vollziehen, dies wurde jedoch vom Gesamtvorstand der Sport Kommission zuerst zurück genommen, und dann komplett verhindert.

 

Zusätzlich wurden Mitglieder des Trainerstabs des "Projekts 2020" mit Vorwürfen von der Ausübung von physischer und psychischer Gewalt konfrontiert. Alle Vorwürfe sind komplett aus der Luft gegriffen, und dienten nur der Misskreditierung einzelner Personen. Der Vorstand der SK hat den Trainerstab daraufhin weder in Schutz genommen, noch ihm die Möglichkeit gegeben sich dazu zu äußern. 

 

Aufgrund dieser Tatsachen trat der überwiegende Teil des Trainer - und Organisationsstabs des "Projekts 2020" zurück, was bedeutet, dass es das Projekt nicht mehr gibt.

 

Sicherlich wird die Arbeit fortgeführt werden, die Nachwuchs Nationalteams existieren, d.h. es gibt eine Art von Struktur, die eine Zeit lang zumindest überleben wird. Wie sehr sie erhalten wird, hängt von den jeweils Verantwortlichen ab.

 

Zuletzt hat der Vorstand der SK Rollhockey den Trainer des Herren A Nationalteams von seinem Amt befreit, ohne auch nur ein Wort mit ihm geredet zu haben. Keine Gründe, keine Kommunikation. Ist das die Art von Zusammenarbeit die wir wollen?

 

Nachfragen erwünscht, an: Harro Strucksberg,  1. Vorsitzender Vorstand SK Rollhockey

Kontakt: http://rollhockey.de/driv/sportkommission/

 

Das Team des Projekts 2020:

Stefan Zeiss, Projektleiter

Markus Feldhoff, Trainer U 17

Enrico Rhein, Trainer U 15

Janis Reinert, Konditionstrainer

Sandrino Lutz, Torhüterinnen Trainer

Mike Neubauer, Initiator